Reisekrankheiten

Die meisten Hundehalter, vor allem diejenigen, die einen Auslandshund aufgenommen haben, werden früher oder später mit den sogenannten „Reisekrankheiten“, auch u.a. als Mittelmeererkrankungen bekannt, konfrontiert.

Seriöse Vereine, über die die Hunde vermittelt werden können, bestehen auf einem Test, ggf. mit Nachtestung, nach Einreise in Deutschland, in einem Deutschen Labor oder man wird bei den meisten Tierärzten bei der Erstvorstellung des (Auslands-)Hundes danach gefragt.

Leider wird man kaum richtig, geschweige ausführlich, über Ansteckungs-, Inkubationszeiten und/oder sogenannte Koinfektionen informiert und deren Bedeutung!

Die häufigsten Infekte lassen sich in 2 Gruppen unterteilen:

  • Parasitäre Infektionen:

Babesiose, Canine Hepatozoonose, Leishmaniose, Filariose

  • Bakterielle Infektionen:

Ehrlichiose, Anaplasmose, Lyme Borreliose

Mein eigener Hund hat gleich mehrere dieser Reiseerkrankungen mitgebracht, so kann ich aus Erfahrung sagen, wie langatmig und individuell eine entsprechendeTherapie verlaufen kann.